Durch das Schärfen im Helligkeitskanal wird genau dort geschärft wo die Helligkeitsunterschiede am deutlichsten sind. Der Vorteil an dieser Methode ist, das z.B. JPG-Artefakte oder Farbrauschen nach dem Schärfen nicht so stark hervortreten.
Als erstes sollte die Hintergrundebene dupliziert werden, damit man später einen Vergleich zum Originalbild hat.
Ebene > Ebene duplizieren
Zum Schärfen im Helligkeitskanal muss das Bild in seine farbigen Bestandteile zerlegt werden.
Farben > Komponenten > Zerlegen
Als Farbmodus wird HSV gewählt, nach bestätigen der Auswahl wird automatisch eine neue Datei mit einer Graustufendarstellung geöffnet. Alle Kanäle bis auf die Wert Ebene müssen ausgeblendet werden (klick auf das Auge), danach die Wertebene markieren.
Im nächsten Schritt wird die Ebene mit dem “Unscharf maskieren” Werkzeug geschärft.
Filter > Verbessern > Unscharf Maskieren
In meinem Beispielbild habe ich folgende Werte verwendet:
- Radius: 2,5
- Menge: 0,70
- Schwellenwert: 40
Nach bestätigen des Dialoges müssen die Änderungen wieder in die ursprüngliche Datei übertragen werden.
Farben > Komponenten > Wieder zusammenfügen
Im Ursprungsbild kann man nun das Ergebnis betrachten. Ist die Schärfung zu schwach oder zu stark können weitere Änderungen in der noch geöffneten HSV-Datei vorgenommen werden. Danach muss das Bild erneut zussammengefügt werden.
Nachfolgend eine Anleitung wie man Gentoo der deutschen Sprache mächtig macht.
Locales sind Informationen die von den meisten Programmen genutzt werden um die Spracheinstellungen des Systems zu ermitteln.
Um die Locale Systemweit zu setzen muss die Datei “/etc/env.d/02locale” bearbeitet werden, der Eintrag in der Datei sollte so aussehen:
LANG="de_DE.utf8@euro" # Setzt die Locale Systemweit auf Deutsch mit €-Zeichen LC_COLLATE="C" # Einstellung für die alphabetische Sortierung
Es muss env-update ausgeführt werden um dem System die Änderungen der Locale mitzuteilen:
# env-update source /etc/profile
Danach sollte der X-Server neugestartet werden.
Mit dem Befehl “locale” kann man überprüfen ob die Einstellungen übernommen wurden:
$ locale
Damit die Lokalisierung bei Programmen die es unterstützen funktioniert, müssen sie mit der USE-Flag “nls” (native language support) kompiliert werden (USE-Flag in /etc/make.conf hinzufügen).
Zusätzlich gibt es noch die LINGUAS-Lokalisierungs-Variable welche für die Lokalisierung von spezifischen Programmen wie kde-i18n oder OpenOffice zuständig ist. Diese Variable wird in der /etc/make.conf gesetzt:
LINGUAS="de"
Um ein deutsches KDE zu bekommen muss die LANG-Variable in der Datei “/etc/env.d/02locale” gesetzt sein. Danach das Paket “kde-i18n” installieren:
# emerge kde-i18n
Wenn KDE die Sprache nicht automatisch auf deutsch umstellt muss dies ggf. noch im Kontrollzentrum eingestellt werden.
Damit OpenOffice auf deutsch installiert wird muss die LINGUAS-Variable gesetzt sein. Danach OpenOffice über portage installieren, um die deutsche Version zu erhalten.
Über Portage gibt es leider keine deutsche Version von Firefox, was uns aber dennoch nicht daran hindert dem Fuchs deutsch beizubringen.
Zuerst muss auf der Seite Firefox Nightly Builds die Datei “de.xpi” heruntergeladen werden. Diese Datei findet man unter:
VERSION-candidates (z.B. 3.0.5-candidates) / buildX / linux-xpi / de.xpi
Nach einem Klick auf die Datei “de.xpi” will Firefox diese als neues Plugin bzw. Erweiterung installieren, hier einfach zustimmen.
Um Firefox auf deutsch umzustellen in der Adresszeile “about:config” eingeben.
Der Wert von “general.useragent.locale” muss auf “de” geändert werden. Nach einem Neustart des Programms spricht Firefox deutsch.
Wenn man zwei Monitore oder einen Monitor und einen Beamer an einer Grafikkarte mit zwei Ausgängen anschließen möchte und man keine grafischen Hilfsmittel zur Einrichtung hat, ist ein bisschen fummelei in der xorg.conf notwendig.
Ich habe stundenlang viele Anleitungen durchstöbert und verschiedene Möglichkeiten ausprobiert. Dabei bin ich fast verzweifelt, weil es einfach nicht klappen wollte. Deswegen möchte ich mit diesem Beitrag dafür sorgen das es weniger Leid und Amokläufe auf der Welt gibt.
Hier meine funktionierende xorg.conf:
# **********************************************************************
# Monitor section
# **********************************************************************
Section "Monitor"
Identifier "Monitor"
HorizSync 31.5 - 64.3
VertRefresh 50-70
EndSection
# **********************************************************************
# Graphics device section
# **********************************************************************
Section "Device"
Identifier "NVIDIA"
Driver "nvidia"
BusID "PCI:2:0:0"
Option "TwinView"
Option "MetaModes" "1280x1024,1024x768; 1280x1024; 1024x768,1024x768; 1024x768; 800x600,800x600; 800x600"
Option "TwinViewOrientation" "LeftOf"
Option "SecondMonitorHorizSync" "UseEdidFreqs"
Option "SecondMonitorVertRefresh" "UseEdidFreqs"
EndSection
# **********************************************************************
# Screen sections
# **********************************************************************
Section "Screen"
Identifier "Default Screen"
Device "NVIDIA"
Monitor "Monitor"
DefaultDepth 24
Option "TwinView" "true"
# Konfiguration des zweiten Monitors
Option "SecondMonitorHorizSync" "30-64"
Option "SecondMonitorVertRefresh" "50-70
Option "MetaModes" "1280x800"
Option "TwinViewOrientation" "RightOf" # Position des zweiten Bildschirms
SubSection "Display"
Depth 24
Modes "1280x1024" "1024x768" "800x600" "640x480"
EndSubSection
EndSection
# **********************************************************************
# ServerLayout sections.
# **********************************************************************
Section "ServerLayout"
Identifier "Simple Layout"
Screen "Default Screen"
InputDevice "Mouse1" "CorePointer"
InputDevice "Keyboard1" "CoreKeyboard"
EndSectionDas Paket nvidia-drivers unterstützt alle Nvidia-Karten, es gibt mehrere Versionen, je nach verwendeter Karte.
Neuere Karten (8, 7, 6 und FX 5-Serien) sollten die 100er Version des Treibers verwenden.
für ältere Karten wie die Geforce 3- oder 4-Serie erfordern die Treiberversion 96.x. Dazu muss der Treiber in der Datei package.mask maskiert werden
# echo “>=x11-drivers/nvidia-drivers-97.00″ >> /etc/portage/package.mask
Noch ältere Karten (wie TNT, TNT2, GeForce und GeForce 2) benötigen den 71.x Treiber.
# echo “>=x11-drivers/nvidia-drivers-87.00″ >> /etc/portage/package.mask
Treiber installieren:
# emerge nvidia-drivers
Kernelmodul laden:
# modprobe nvidia
Damit der X-Server die GLX-Bibliotheken von Nvidia verwendet, muss eselect ausgeführt werden.
# eselect opengl set nvidia
Als nächstes muss der Treiber in der xorg.conf ergänzt werden, dazu muss die Datei /etc/X11/xorg.conf in einem Editor geöffnet werden. In der Section “Devices” muss als Driver “nvidia” ergänzt werden.
Section “Device”
Identifier “Geforce FX”
Driver “nvidia”
EndSection
Im Module-Abschnitt muss das “glx” Modul geladen werden, “dri” darf nicht geladen werden.
Section “Module”
…
Load “glx”
# Load “dri”
…
End Section
Danach sollte der Nvidia-Treiber funktionieren.
Ob die 3D-Unterstützung nun aktiv ist kann man mit glxinfo überprüfen.
# glxinfo |grep direct
Wenn “direct rendering: Yes” ausgegeben wird, ist die 3D-beschleunigung aktiv.
Einen einfacher Leistungstest ist mit glxgears möglich.
# glxgears
Mit meiner Geforce FX 5900 liegen die fps bei ca. 11.000, ohne Nvidia-Treiber waren es gerademal 300 fps.
Um die hohe Kunst des Grindcores zu erlernen benötigt es sehr viel Fein- und Taktgefühl. Um dem ambitionierten Hobbygrindcorer etwas unter die Arme zu greifen haben die Excremetory Grindfuckers eine sehr anschauliche und leicht verständliche Anleitung veröffentlicht. Mit dieser Anleitung ist es kein Problem mehr den extrem komplizierten Aufbau eines Grindcore-Tracks zu verstehen.
[youtube SD9zfw_b-3k Excrementory Grindfuckers - How II Make A Grind]
Könnte mich jedesmal auf dem Boden kugeln wenn ich es höre, einfach nur genial.