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09.Mar.2009

Die Telekom….

…ist immer für einen Spaß gut.

Bis heute dachte ich das man bei der Telekom als Geschäftskunde gewisse Vorteile hat, bevorzugt behandelt wird und Probleme schnell aus der Welt geschafft werden.

Weit gefehlt.

Einer unserer Kunden beklagte sich heute Mittag über das fehlen seiner Internetverbindung. Vor Ort angekommen, habe ich das Problem ausfindig gemacht. Kein Sync am DSL-Modem.

Der nette Telekom-Mitarbeiter hat auch gleich Leitungsmessung durchgeführt und mich zehn Minuten später zurückgerufen mit der Mitteilung: “der DSL-Anschluss ist leider rausgefallen”. Ich wollte erst meinen Ohren nicht trauen, aber er hat es ernst gemeint. Wie das passieren konnte konnte oder wollte er mir leider nicht sagen.

Meine Theorie ist: Der Speicherplatz für die Datenbank ist eng geworden, somit ist sie übergelaufen und so sind ein paar Kunden rausgefallen… Klaaaar… So was kann ja mal passieren :)

Diese Aussage habe ich so an unseren Kunden weitergegeben, ein Grinsen konnte ich mir dabei nicht verkneifen. Er hat sich auch gleich darüber aufgeregt: “…Der Telekom sollte es noch viel schlechter gehen…”.

Mir wurde versichert das sich sofort ein Techniker darum kümmert und es Ca. zwei Stunden dauern würde, bis alles wieder geht.

Fünf Stunden später habe ich noch einmal bei der Telekom angerufen. Zuerst wurde ich von der Technik in den Vertrieb verbunden. Dort wurde mir mitgeteilt das für den Anschluss kein “Port” existiert. Er soll morgen im laufe des Tages geschaltet werden, ich bin gespannt.

Nachtrag: Einen Tag später hat sich immer nocht nichts getan, der Kunde wurde noch einen Tag vertröstet. War zu erwarten. Service vom allerfeinsten.

08.Mar.2009

Cebit 2009

Am Donnerstag bin ich mit drei meiner Kollegen zur Cebit nach Hannover gefahren. Kurz nach fünf Uhr ging es los. Für die 430 km haben wir in nur 3,5h gebraucht.

Es gab viel zu sehen, auf dem riesigen Gelände konnte man sich regelrecht totlaufen. Wir hätten eher damit anfangen sollen die Busse zu benutzen, die regelmäßig fuhren.

Neben viel Green-IT gab es auch das krasse Gegenteil zu sehen wie z.B. Netzteile mit über 1000 Watt, Kühlkörper die das halbe Gehäuse ausfüllen und andere Spielereien. Außerdem gab es Microsoft-Vorträge zu sehen, eine ganze Halle rund um Security und es waren viele Soft- und Hardwareaussteller vertreten.

Zu Beginn haben wir unseren Plan abgelaufen und uns die Aussteller angesehen die wir unbedingt sehen wollten, das war auch gut so. Nichts ist schlimmer als ziellos über eine so große Messe zu laufen. Darunter waren Astaro, Aruba, Fujitsu Siemens, Avira, OS und Ferrari. Bei letzterem hatte ich mich schon auf Autos gefreut, wurde aber herb enttäuscht, weil es sich um einen Softwarehersteller handelt. Damit waren wir etwa fünf Stunden beschäftigt. Danach habe ich mich auf den Weg gemacht und einige Bilder geschossen und mir die restlichen Hallen, oder zumindest einen Bruchteil davon angesehen.

Gegen 18:00 Uhr ging es dann wieder in Richtung Heimat.

Auf der Rückfahrt ist mein Kollege übermütig geworden, indem er blind der Technik vertraut hat. Der Boardcompuer hat die verbleibende Reichweite mit dem restlichen Benzin berechnet. Es sah auch so aus als könnte das klappen, die Reichweite hat sich mit den verbleibenden Kilometern gedeckt. Was aber wenn sich der Computer verrechnet hat? Als er etwa 30 km vor dem Ziel auf Null sprang, sind wir bevor wir schieben müssen tanken gefahren. Keine Minute zu früh, ein Tank der 70 Liter fasst mit 72 Litern Benzin  zu füllen ist schon eine Leistung.

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11.Feb.2009

Auto umgemeldet

Ich war heute pünktlich 7:30 Uhr auf der Zulassungsstelle um mein Auto an- bzw. umzumelden. Die Öffnungszeiten sind für eine Behörde wie immer sehr Kundenfreundlich. Donnerstags bis 18:00 Uhr ansonsten nur von 7:30 – 12:00 Uhr. Solche Arbeitszeiten hätt ich auch gerne.

Ich kam als zweites dran, hatte zum Glück alles dabei, somit ging es reibungslos vonstatten: Gewartet, Unterlagen vorgelegt, Kennzeichen drucken lassen, gewartet, viel Geld bezahlt, Kennzeichen drangeschraubt.

Endlich habe ich mein Traumkennzeichen mit 666 am Ende.

Bei meinem ersten Auto hatte ich auch schon den Wunsch geäußert drei mal die Sechs im Kennzeichen zu haben. Als ich das Auto abholte sind mir fast die Augen vor Schock rausgefallen. Mein Wunsch konnte nicht berücksichtigt werden, stattessen wurde mir eine 88 aufgedruckt, mit der begründung “ist ja fast das gleiche”.

Benötigte Unterlagen zur Anmeldung:

  • Fahrzeugbrief
  • Fahrzeugschein
  • Deckungscard (Versicherungsnachweis)
  • EC Karte (zum Nachweis der Bankverbindung für Lastschrift)
  • TÜV + AU Nachweis
  • Personalausweis
  • Alte kennzeichen, falls das Auto noch nicht abgemeldet wurde
08.Feb.2009

Ich bin wieder mobil!

peugeot206.jpg

*In die Luft spring und vor Freude im Kreis dreh*

Am letzten Urlaubstag hat sich noch ein unschlagbares Angebot offenbart. Meine Tante hat uns am Samstagvormittag angerufen und gefragt ob ich ihr Auto kaufen will. Es würde sonst am Mittwoch wegen den 2.500 € Abfrackpremie zum Verschrotter kommen.

Also bin ich noch am Samstag mit meinen Eltern zu meiner Tante gefrahren und habe es mir angesehen. Das Objekt um das es sich handelt ist ein 10 Jahre alter Peugeot 206, ist top in Schuss und wurde nicht mal 80.000 Km gefahren. Noch dazu war der Preis unschlagbar im Internet werden sie mit 1000 – 3000 € mehr gehandelt.

Meine Tante hatte sich erst vor einer Woche dazu entschieden ihr Auto wegen der Verschorttungsprämie hinrichten zu lassen. Weil es ihr Leid tat, hat sie zum Glück erst Mal in ihrem Fammilien- und Bekanntenkreis nachgefragt.

Für sie kam alles vollig überraschend. Samstag morgen hat sie im Bett darüber nachgedacht ob sie es nicht jemanden verkaufen soll den sie kennt, keine sechs Stunden später steht sie für eine Woche bis sie ihren neuen hat ohne fahrbaren Untersatz da.

Ich finde es krass, das sich so viele Menschen dazu entscheiden ihr Auto, was eigentlich noch top in Ordnung ist und teilweise nicht mal viele Kilometer weg hat, wegen der Abfrackprämie verschrotten zu lassen. Viele dieser Autos würden sicher mehr auf dem freien Markt bringen, als die 2.500 € Prämie.

Die Deutsche Wirtschaft kurbelt es auch nicht an, weil Deutsche Autos viel zu teuer sind. Die Umwelt und die Rumänen profitieren, welche mit der Produktion ihrer Dacias nicht mehr hinterher kommen.

Und die Sahnehaube ist: “Ihr Online-Ticket wurde erfolgreich storniert, es wurden 58,00 EUR gutgeschrieben”. Wunderbar ich bin morgen keine sechs Stunden unterwegs und muss auch nicht im Zug stehen, weil ich keine Reservierung mehr bekommen habe. Außerdem kostet mich nur einen Bruchteil von dem was ich für Bus und Bahn ausgegeben hätte.

Verwandte Artikel: http://www.darktree.de/2009/01/an-tagen-wie-diesen

03.Feb.2009

Ja, ich lebe noch.

In den letzten fünf Tagen war es etwas ruhig um darktree.de. Ich konnte mich nach meinen Unfall nicht aufraffen etwas zu schreiben. Seit Freitag habe ich Urlaub und bin mit dem Zug zu meiner Freundin nach Erfurt gefahren.

Dort war ich von der Außenwelt abgeschnitten. Duruch ein Schneechaos brach jegliche Kommunikation zusammen. Kein Handy, kein Internet, kein gar nichts. Wir waren eingeschneit und völlig auf uns allein gestellt. Zu allem Übel wurden wir auch noch von Zombies umlagert, welche uns nach dem Leben trachteten.

Nein, so schlimm war es zum Glück nicht. Das Internet ging nicht (*P-A-N-I-K*). Der Vertrag von meiner Freundin sollte von DSL 2000 auf 6000 hochgestuft werdern. Das hat super geklapt und wurde von Versatel pünktlich zum 31. Januar umgestellt. Doch leider nur Halbherzig, wesewegen das Internet bis heute immer noch nicht geht.

Die Reise am Freitag hat sehr viel Spaß gemacht. erst zwei Stunden mit dem Bus zum Mainzer Hauptbahnhof gefahren, dann weitere drei Stunden im Zug gesessen oder gestanden, weil ich keine Platzreservierung mehr bekommen habe. Der ganze Spaß hat mit Bus, Bahn und Straßenbahn saftige 70€ gekostet. Soviel bezahle ich sonst für hin und zurück mit dem Auto.

Jetzt bin ich mit meiner Freundin in Weimar, bei meinen Eltern, und genieße bis zum Sonntag den mir verbleibenden Urlaub.