Ich dachte der Service von der Telekom währe schlecht. Das es noch schlimmer geht hat mir 1&1 bewiesen, mit denen ich mich seit gestern herumschlagen muss.
Seit Donnerstag Abend geht bei einem Kunden das Internet nicht mehr. Bei der Telekom meldet man normalerweise die Störung, darauf hin wird eine Leitungsmessung durchgeführt und zehn Minuten später weiß man woran man ist.
Bei anderen Providern, welche die Leitungen nur weiterverkaufen ist so lange alles funktioniert alles in Butter. Wenn es aber mal zu einem Problem kommt steht man im Regen und kann drei Tage oder länger warten bis man überhaupt mal weiß ob es an der Leitung liegt oder an irgendwas anderem.
Nach einem Tag des Wartens ist wurde der Fall immerhin schon einmal zum Leitungs-Provider weitergeleitet. Ein Glück ist Wochenende und der Kunde muss nicht schaffen…
…ist immer für einen Spaß gut.
Bis heute dachte ich das man bei der Telekom als Geschäftskunde gewisse Vorteile hat, bevorzugt behandelt wird und Probleme schnell aus der Welt geschafft werden.
Weit gefehlt.
Einer unserer Kunden beklagte sich heute Mittag über das fehlen seiner Internetverbindung. Vor Ort angekommen, habe ich das Problem ausfindig gemacht. Kein Sync am DSL-Modem.
Der nette Telekom-Mitarbeiter hat auch gleich Leitungsmessung durchgeführt und mich zehn Minuten später zurückgerufen mit der Mitteilung: “der DSL-Anschluss ist leider rausgefallen”. Ich wollte erst meinen Ohren nicht trauen, aber er hat es ernst gemeint. Wie das passieren konnte konnte oder wollte er mir leider nicht sagen.
Meine Theorie ist: Der Speicherplatz für die Datenbank ist eng geworden, somit ist sie übergelaufen und so sind ein paar Kunden rausgefallen… Klaaaar… So was kann ja mal passieren :)
Diese Aussage habe ich so an unseren Kunden weitergegeben, ein Grinsen konnte ich mir dabei nicht verkneifen. Er hat sich auch gleich darüber aufgeregt: “…Der Telekom sollte es noch viel schlechter gehen…”.
Mir wurde versichert das sich sofort ein Techniker darum kümmert und es Ca. zwei Stunden dauern würde, bis alles wieder geht.
Fünf Stunden später habe ich noch einmal bei der Telekom angerufen. Zuerst wurde ich von der Technik in den Vertrieb verbunden. Dort wurde mir mitgeteilt das für den Anschluss kein “Port” existiert. Er soll morgen im laufe des Tages geschaltet werden, ich bin gespannt.
Nachtrag: Einen Tag später hat sich immer nocht nichts getan, der Kunde wurde noch einen Tag vertröstet. War zu erwarten. Service vom allerfeinsten.
Heute hat sich mein Leben verändert! Denn ich kann mich nun als Macbesitzer titulieren! Jaaa, das ist schon was feines, so ein Mac.
Eine echte Höllenmaschine mit brachialer Leistung ist das! Fast so schnell wie ein Hamster auf Valium. Nein Spaß bei Seite, das Gerät ist schneller als man im ersten Augenblick denkt, wenn man 400 MHZ liest. Heißt ja nicht umsonst PowerPC.
Ich bin noch am überlegen was ich mit meinem neuen Spielzeug anfangen werde. Ich denke ich werde den PPC ein wenig mit einer Gentoo-Installation quälen, für MAC OS X kann ich mich nicht begeistern.
Wie es zu diesem neuen Lebensgefühl gekommen ist?
Mein Chef hat mich heute kurz vor Feierabend gefragt: “Wollen Sie einen Mac?” Ich sehe ihn ungläubig an und erwidere “Klar geschenkt nehme ich ihn” Er: “Echhhht?” Fast hätte ich noch gesagt: “Natürlich, umsonst nehme ich jeden Mist” :D
Dachte erst es wäre ein Spaß, aber nein er hat es ernst gemeint.
Winter ist schön. Es schneit momentan immer mehr und die Straßen werden immer glatter.
Das habe ich heute am eigenen Leib gespürt. Mein Navi hat mich heute mal wieder auf direktem Wege durch den Wald geführt. Nach einer Weile wurde ich aufgehalten, mitten auf der Straße stand ein LKW. Auf der anderen Spur kam mir ein Räumfahrzeug entgegen. Nachdem es sich endlich vorbei geschoben hatte, konnte es weiter gehen.
Zwei Kilometer weiter bin ich noch einem weiteren LKW begegnet der lustlos auf der Straße rumstand, wenigstens ist es so beim Fahren nicht langweilig geworden.