Beim Umwandeln in MP3-Datein, mit dem Programm ffmpeg, bekam ich immer die Fehlermeldung: “lame: output buffer too small”.
Deswegen hat auch das Umwandeln mit dem Firefox-Addon Downloadhelper nicht geklappt wie es sollte.
Dieser Fehler tritt in der aktuellen Version 3.98.2 von lame auf. Um den Fehler zu beheben, muss einfach die vorherige Version 3.98 installiert werden.
# echo ">=media-sound/lame-3.98.2" >> /etc/portage/package.mask # emerge lame
In Zeiten der Abmahnwellen gegen Filesharer muss man sich nach Alternativen umsehen, um die Musiksammlung zu vergrößern. Schön das es hierzu sogar legale Mittel und Wege gibt um kostenlos an neue Musik zu gelangen.
Es gibt z.B. zahlreiche Programme um Streams von Webradios mitzuschneiden. Das ist zwar eine gute Möglichkeit, aber es ist schwer genau die Musik zu bekommen die man möchte.
Besser sind Videoportale wie YouTube, wo man gezielt suchen kann. Aber wie bekommt man jetzt die Musik auf den PC?
Der einfachste Weg, den ich gefunden habe, führt über ein Firefox-Addon namens DownloadHelper. Sehr praktisch, weil es Firefox für fast alle Plattformen gibt.
Downloadhelper unterstützt viele Video-Plattformen und ist sehr einfach zu handhaben. Die Dateien werden im Flashformat (.flv) gespeichert. Um die Datein ins MP3-Format zu konvertieren, kann man in den Einstellung eine Konvertierungs-Regel erstellen damit die heruntergeladenen Dateien umgewandelt werden.
=> Preferences => Conversion => Conversion enabled aktivieren => Configure conversation rules => New Rule Eine neue Regel könnte z.B. so aussehen: - File with extension: ALL - From Site: ALL - Output: MP3
Damit unter Gentoo die Umwandlung in MP3 funktioniert muss das Programm “ffmpg” mit der USE-Flag “encode” kompiliert werden.
# USE="encode" emerge -av ffmpg
Alternativ zum Addon habe ich noch das Programm ClipGrab gefunden. ClipGrab gibt es für Linux und Windows. Das Programm kann unter Gentoo einfach über Portage installiert werden.
# emerge -av clipgrab
In der aktuellen Version von lame, welche im Zusammenhang mit ffmpeg zum Umwandeln in MP3-Datein benötigt wird, gibt es einen Fehler. Hinweise zur Lösung gibt es hier.
Wenn man zwei Monitore oder einen Monitor und einen Beamer an einer Grafikkarte mit zwei Ausgängen anschließen möchte und man keine grafischen Hilfsmittel zur Einrichtung hat, ist ein bisschen fummelei in der xorg.conf notwendig.
Ich habe stundenlang viele Anleitungen durchstöbert und verschiedene Möglichkeiten ausprobiert. Dabei bin ich fast verzweifelt, weil es einfach nicht klappen wollte. Deswegen möchte ich mit diesem Beitrag dafür sorgen das es weniger Leid und Amokläufe auf der Welt gibt.
Hier meine funktionierende xorg.conf:
# **********************************************************************
# Monitor section
# **********************************************************************
Section "Monitor"
Identifier "Monitor"
HorizSync 31.5 - 64.3
VertRefresh 50-70
EndSection
# **********************************************************************
# Graphics device section
# **********************************************************************
Section "Device"
Identifier "NVIDIA"
Driver "nvidia"
BusID "PCI:2:0:0"
Option "TwinView"
Option "MetaModes" "1280x1024,1024x768; 1280x1024; 1024x768,1024x768; 1024x768; 800x600,800x600; 800x600"
Option "TwinViewOrientation" "LeftOf"
Option "SecondMonitorHorizSync" "UseEdidFreqs"
Option "SecondMonitorVertRefresh" "UseEdidFreqs"
EndSection
# **********************************************************************
# Screen sections
# **********************************************************************
Section "Screen"
Identifier "Default Screen"
Device "NVIDIA"
Monitor "Monitor"
DefaultDepth 24
Option "TwinView" "true"
# Konfiguration des zweiten Monitors
Option "SecondMonitorHorizSync" "30-64"
Option "SecondMonitorVertRefresh" "50-70
Option "MetaModes" "1280x800"
Option "TwinViewOrientation" "RightOf" # Position des zweiten Bildschirms
SubSection "Display"
Depth 24
Modes "1280x1024" "1024x768" "800x600" "640x480"
EndSubSection
EndSection
# **********************************************************************
# ServerLayout sections.
# **********************************************************************
Section "ServerLayout"
Identifier "Simple Layout"
Screen "Default Screen"
InputDevice "Mouse1" "CorePointer"
InputDevice "Keyboard1" "CoreKeyboard"
EndSectionDas Paket nvidia-drivers unterstützt alle Nvidia-Karten, es gibt mehrere Versionen, je nach verwendeter Karte.
Neuere Karten (8, 7, 6 und FX 5-Serien) sollten die 100er Version des Treibers verwenden.
für ältere Karten wie die Geforce 3- oder 4-Serie erfordern die Treiberversion 96.x. Dazu muss der Treiber in der Datei package.mask maskiert werden
# echo “>=x11-drivers/nvidia-drivers-97.00″ >> /etc/portage/package.mask
Noch ältere Karten (wie TNT, TNT2, GeForce und GeForce 2) benötigen den 71.x Treiber.
# echo “>=x11-drivers/nvidia-drivers-87.00″ >> /etc/portage/package.mask
Treiber installieren:
# emerge nvidia-drivers
Kernelmodul laden:
# modprobe nvidia
Damit der X-Server die GLX-Bibliotheken von Nvidia verwendet, muss eselect ausgeführt werden.
# eselect opengl set nvidia
Als nächstes muss der Treiber in der xorg.conf ergänzt werden, dazu muss die Datei /etc/X11/xorg.conf in einem Editor geöffnet werden. In der Section “Devices” muss als Driver “nvidia” ergänzt werden.
Section “Device”
Identifier “Geforce FX”
Driver “nvidia”
EndSection
Im Module-Abschnitt muss das “glx” Modul geladen werden, “dri” darf nicht geladen werden.
Section “Module”
…
Load “glx”
# Load “dri”
…
End Section
Danach sollte der Nvidia-Treiber funktionieren.
Ob die 3D-Unterstützung nun aktiv ist kann man mit glxinfo überprüfen.
# glxinfo |grep direct
Wenn “direct rendering: Yes” ausgegeben wird, ist die 3D-beschleunigung aktiv.
Einen einfacher Leistungstest ist mit glxgears möglich.
# glxgears
Mit meiner Geforce FX 5900 liegen die fps bei ca. 11.000, ohne Nvidia-Treiber waren es gerademal 300 fps.
Um USB-Sticks, CDs etc. automatisch einzubinden, damit sie nicht jedes Mal von Hand gemountet werden müssen, kann man sich mit Diensten wie z.B. Submount oder Ivman behelfen.
Ich habe mich für Ivman entschieden, weil es unter Gentoo weit verbreitet ist und sehr einfach und unkompliziert installiert werden kann.
Ivman samt abhängigkeiten installieren:
# emerge ivman
Ivman zum runlevel boot hinzufügen:
# rc-update add ivman boot
Damit man auf die Devices als normaler Benutzer zugreifen kann und sie auch wieder unmounten kann, müssen die Benutzer der Gruppe “plugdev” hinzugefügt werden.
Für die Grundfunktionen, das einbinden neuer Laufwerke, muss nichts weiter konfiguriert werden.