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Folgendes Szenario: Eine Windows DFS-Freigabe soll über CIFS auf einem Debian Server verbunden werden.

Bei meiner Installation gab es dabei das Problem, dass der DFS-Pfad nicht aufgelöst werden konnte.

Ich verwendete den folgenden Befehl um das Share zu verbinden:

mount.cifs //DomainName.de/dfs_root/Freigabename /mnt/MountZiel -o username=UserName,password=Pa$$w0rD

Folgender Fehler stand im Syslog:

Jun 15 13:04:00 ServerName kernel: [ 3506.377531]  CIFS VFS: dns_resolve_server_name_to_ip: unable to resolve: ShareServerName
Jun 15 13:04:00 ServerName kernel: [ 3506.377932]  CIFS VFS: cifs_compose_mount_options: Failed to resolve server part of \\ShareServerName\FreigabeName to IP: -11
Jun 15 13:04:00 ServerName kernel: [ 3506.379031]  CIFS VFS: cifs_mount failed w/return code = -11

Um den Fehler zu beheben muss das Paket keyutils installiert werden.

apt-get install keyutils

Danach prüfen ob die Datei /etc/request-key.conf vorhanden ist und folgenden Inhalt besitzt:

#OP     TYPE    DESCRIPTION     CALLOUT INFO    PROGRAM ARG1 ARG2 ARG3 ...
#====== ======= =============== =============== ===============================
create  user    debug:*         negate          /bin/keyctl negate %k 30 %S
create  user    debug:loop:*    *               |/bin/cat
create  user    debug:*         *               /usr/share/keyutils/request-key-debug.sh %k %d %c %S
create  cifs.spnego     *       *               /usr/sbin/cifs.upcall -c %k
create  dns_resolver    *       *               /usr/sbin/cifs.upcall %k
negate  *       *               *               /bin/keyctl negate %k 30 %S

Falls die Datei nicht vorhanden ist, muss diese angelegt werden.
Danach sollte das mounten der DFS-Freigabe funktionieren.

Kurze Zusammenfassung um Cifs Shares unter Linux zu verwenden:

  • cifs-utils und keyutils installieren. Die notwendigen Samba-Abhängigkeiten werden automatisch mitinstalliert.
apt-get install cifs-utils keyutils
  • Prüfen ob die Datei /etc/request-key.conf vorhanden ist, falls nicht anlegen.
  • Freigaben können mit dem folgenden Befehl gemountet werden:
mount.cifs //DomainName.de/dfs_root/Freigabename /mnt/MountZiel -o username=UserName,password=Pa$$w0rD
  • Um Freigaben automatisch beim booten über die /etc/fstab zu verbinden ist z.B. folgender Eintrag in der fstab notwendig:
//dfs-domainname.de/dfs_root/FTP /home cifs username=UserName,password=Pa$$w0rD 0 2
  • Um zu beeinflussen als Welcher Linux-Benutzer auf die Freigabe geschrieben wird sollte man noch die option “uid” und “gid” setzen. Andernfalls werden neue Ordner standardmäßig mit dem Benutzer root als Besitzer angelegt. Die Zeile zum Mounten sieht damit dann folgendermaßen aus:
//dfs-domainname.de/dfs_root/FTP /home cifs uid=1001,gid=1001,username=UserName,password=Pa$$w0rD 0 2
Dieser Artikel wurde am: 15.06.2012 um 12:43 Uhr unter der Kategorie Linux veröffentlicht. Tags: , , , , , , , , , ,