Bei VMware Workstation habe ich leider immerwieder das Problem, das nach einem Kernelupdate die VMware-Module nicht mehr funktionieren bzw. sich nicht neu kompilieren lassen. Ist dies der Fall heißt es entweder abwarten oder Kernel wieder downgraden, von beiden Varianten bin ich nicht sonderlich begeistert. Aus diesem Grund habe ich eine Alternative gesucht und habe mich näher mit VirtualBox von Oracle beschäftigt.
VirtualBox steht meiner Meinung nach in Sachen Komfort und Leistung der VMware Workstation in nichts nach. Es ist sogar möglich auf die VMware-Disks (.vmdk) zuzugreifen und diese mit VirtualBox zu starten. Auch eine (experimentelle) 3D-Unterstützung ist vorhanden.
VirtualBox ist für Windows, Linux und OS X -Hosts verfügbar.
Es gibt zwei Versionen von VirtualBox:
Installation der OSE-Version unter Arch Linux (die proprietäre Version muss aus dem AUR bezogen werden):
# pacman -Sy virtualbox
Module kompilieren:
# /etc/rc.d/vboxdrv setup
Module Laden, bzw. in die rc.conf eintragen damit sie automatisch beim booten geladen werden:
# modprobe vboxdrv
# modprobe vboxnetflt
Benutzer müssen in die Gruppe “vboxusers” aufgenommen werden um VirtualBox verwenden zu dürfen:
# gpasswd -a USERNAME vboxusers
Mit dem Befehl “VirtualBox” wird das Programm gestartet.
Wer VMware kennt wird sich auch direkt in VirtualBox zurechtfinden.
virtualbox ist total toll, habe ich aufm mac auch im einsatz, falls ich doch mal den ie brauche :D