Ich fahre morgen nach Saalburg um dort meine letzte Urlaubswoche mit meinem Vater in unserer kleinen, gemütlichen Hütte im Wald zu verbringen.
Das bedeutet eine Woche Segeln, Tretbot fahren, Baden, Sonnen, Grillen, Chillen, Fahrradfahren, Wandern und und und natürlich Fotografieren.
Aus diesem Grund wird es in der nächsten Woche kaum oder keine Updates auf dem Blog geben, aber auf jeden Fall ein paar Tweets zwischendurch.
Um auch im Urlaub Zugriff auf meinen Blog zu haben habe ich mir die Plugins WordPress PDA & Iphone (um das Frontend für Mobiltelefone zu optimieren) und WPhone (um das Backend für Mobiltelefone zu optimieren) installiert.
Beim Klettern kann man sehr viel über sich selbst und fürs Leben lernen. Die wichtigsten Lektionen sind z.B. anderen Menschen zu vertrauen und seine eigenen Grenzen und Ängste zu überwinden.
Am gestrigen Freitag und dem Mittwoch davor war ich mit meinem Kumpel Christoph, der diesen Sport schon einige Monate betreibt, zum Klettern in der Nähe von Eisenach.
Am Mittwoch hat er mir die Basics gezeigt und wir haben die halbe Felswand, Ca. 15-20 Meter, gemeistert.
Am Freitag haben wir uns nicht lange mit dem Vorstieg aufgehalten, sondern sind außen hochgelaufen und haben gleich das Sicherungsseil am obersten Anker befestigt. Beim zweiten Anlauf habe ich es auch bis ganz oben, in die luftige Höhe von 30 Metern, geschafft und konnte mich im Gipfelbuch verewigen.
Man muss wirklich viel Vertrauen in das Material und den Sichernden haben um an einer 90° Felswand hinaufzuklettern. Wenn eins von beiden Versagt dann liegt man im besten Fall mit ein paar gebrochenen Knochen im Krankenhaus. Für mich war diese Überwindung noch weitaus schwieriger, weil ich unter Höhenangst litt. Wie ich dazu gekommen war kann ich mir nicht erklären, als Kind hat mir die Höhe absolut nichts ausgemacht.
Damit währe auch bewiesen das hinter dem Sprichwort “man muss sich seinen Ängsten stellen um sie zu besiegen” sehr viel Wahres streckt. Ich denke man kann im Leben alles erreichen, wenn man nur den Willen dazu hat.
Ich hätte die Wand lieber mit Weitwinkel und direkt von unten fotografieren sollen. In dieser Perspektive und mit 70mm Brennweite schaut sie gar nicht so dramatisch und schwierig aus.