Nach 30 Tagen Projekt 365 habe ich gemerkt das sich die Umsetzung dieses Vorhabens schwieriger gestaltet als angenommen.
Jeden Tag ein Bild zu machen hört sich leicht an, war aber in der Praxis oft ein Problem.
An manchen Tagen fehlt einfach die Zeit, die Lust, es mangelt an Ideen oder es will einfach nichts klappen. Aus diesem Zwang heraus dann ein Bild zu machen ist frustrierender als ein paar Taage keine Bilder zu machen.
Oft ist nur irgend ein Mist dabei herausgekommen, der mit schlechtem Gewissen online gestellt wurde. Ganz dem Motto: “Toll ist es zwar nicht, aber besser als nichts”.
Aus diesem Grund werde ich das Projekt beenden. Trotzdem werde ich auch weiterhin versuchen so viele Bilder wie Möglich unter der Woche zu machen.
Einen Trost gibt es, ich bin an dieser Aufgabe nicht alleine gescheitert. Der Post von Uwe hat mir die Entscheidung etwas erleichtert, die mich schon seit Tagen quält.
Als Fazit ziehe ich aus dieser Übung, das mich das Projekt durch die tägliche Auseinandersetzung mit der Materie weitergebracht hat. Es aber es in meinem kleinen Zeitrahmen nicht praktikabel ist. Ich möchte Fotos nicht aus einem Zwang heraus auf Knopfdruck machen müssen, sondern weil ich es will und wann ich es will.
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Ein neues Bild hat den Weg aus meinem Archiv in die Galerie geschafft. Es ist mir am Wochenende beim durchstöbern aufgefallen.
Dieser als Naturdenkmal gekennzeichnete Baum ist einer meiner Liebsten in der Gegend. So ein gewaltiges und fotogenes Exemplar trifft man nur selten. Ich bin gespannt wie er in ein paar Monaten aussieht, wenn die Blätter sprießen.
Unser Gartenteich. So lange wie es ihn gibt leben Molche darin. Zwei Frösche sind vor ein paar Jahren auch eingezogen, die haben sich aber leider zu gut versteckt.