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Um Befehle als normaler Benutzer ausführen zu können, für die man root-Rechte benötigt gibt es das Programm sudo.

# emerge sudo

Die Konfiguration wird in /etc/sudoers gespeichert. Diese Konfigurationsdatei sollte nur mit dem Editor “visudo” bearbeitet werden. Visudo stellt sicher, das die Datei nicht von mehreren Benutzern gleichzeitig bearbeitet wird, erhält die Berechtigungen und überprüft die Syntax.

Die grundlegende Syntax sieht so aus:

user host = command

Um zum Beispiel einem Benutzer zu gestatten den Befehl “halt” zu verwenden, muss der folgende Eintrag in der Datei /etc/sudoers gemacht werden:

username localhost = /sbin/halt

Um einer Gruppe den Zugriff auf bestimmte Befehle zu gestatten, muss der Benutzername durch den Gruppennamen mit vorrangestellten % ersetzt werden.

%users localhost = /sbin/halt

Standardmäßig wird der Benutzer beim Ausführen eines Befehls nach seinem eigenen Passwort gefragt, um Missbrauch vorzubeugen. Das kann mit NOPASSWD umgangen werden:

%users localhost = NOPASSWD: /sbin/halt
Dieser Artikel wurde am: 02.03.2009 um 21:53 Uhr unter der Kategorie Linux veröffentlicht. Tags: , , ,


  1. kristof

    ich mag sudo <3

  2. runamoK

    jaah :) kann noch viel mehr als nur paar befehle als benutzer ausführen, muss mich ma noch bischen einarbeiten.