Tuning ist schön. Schneller, besser, lauter. So muss das sein. Leider kostet es auch einen haufen Geld. Wenn Tuning kostenlos ist und man dafür auch gar nichts tun muss ist das natürlich viel besser.
Ich hatte dieses Glück, mein Auto hat sich selbst getuned.
Am Freitag Abend habe ich mich in Richtung Heimat aufgemacht, kaum auf der Autobahn denke ich mir: “Hört sich irgendwie anders an, bisschen lauter als sonst”. Vorsichtshalber bin ich die nächste Raststätte rausgefahren, um nachzuschauen, bevor mir noch was um die Ohren fliegt. Im Motorraum hat sich soweit alles normal angehört, also bin ich weiter gefahren. Kurze Zeit später dachte ich mir wieder: “Nee irgendwie lauter als sonst, klingt aber gut :D”.
Als ich angekommen bin habe ich noch einmal genauer nachgesehen. Der Auspuff ist ca. einen halben Meter hinter dem Mittelschalldämpfer lose. Super Sache, endlich hört man mich auch schon aus einem Kilometer Entfernung.
Auch wenn es schön klingt, werde ich es wohl in der nächsten Zeit reparieren lassen. Dann kommt gleich ein schöner Sportauspuff drunter damit die Kiste noch lauter wird als sie ohne Auspuff ist.
Die Presse-/Meinungsfreiheit ist schon eine feine Sache. Jeder kann sich öffentlich Mitteilen und den Rest der Welt aufklären.
Gefährlich wird es aber meiner Meinung nach wenn Informationen für jedermann zugänglich gemacht werden, die besser nicht in falsche Hände geraten sollten.
Bestes Beispiel ist der “Chip Geheimreport … Alles knacken nichts riskieren” Somit wird es selbst dem größten DAU kinderleicht gemacht Kopierschutzmechanismen zu umgehen oder in fremde Systeme einzudringen. Die dafür notwendigen Programme werden sogar namentlich erwähnt.
Ein weiteres Beispiel findet man im Artikel über Spice, eine legale Droge die zur Zeit die Runde macht. Es gab darüber sogar einen Bericht im Fernsehen, damit auch wirklich jeder darüber Bescheid weiß und in eine Abhängigkeit verfällt.
Als Autor sollte man sich Gedanken machen, ob manche Themen in die Öffentlichkeit gehören oder nicht. Es gibt schon genug Missbrauch in dieser Gesellschaft, ich finde dieser sollte nicht noch gefördert werden. Wenn sich man sich wirklich für ein Thema interessiert, wie z.B. das eindringen in fremde Systeme, Kommt man auch anderweitig an seine Informationen. Aber der Rest der Welt muss nicht noch mit der Nase darauf gestoßen werden.
Ich war der Hoffnung das es erstmal nur eine freiwillige Angelegenheit bleibt, oder das man sich irgendwie darum drücken kann.
Aber nein, leider nicht. Meine Krankenkasse hat mich informiert das die Gesundheitskarte im Laufe des Jahres 2009 flächendeckend eingeführt wird.
Im Zuge dessen soll ich meiner Krankenkasse ein Lichtbild von mir schicken. Was wenn nicht? bekomme ich dann keine? Das wäre sicher schade wenn ich verschont bliebe.
Nein, ich bin kein Freund davon. Ich mag es nicht wenn meine Daten für den Rest der Welt einsehbar sind.
Hoch lebe der Fortschritt und der gläserne Bürger!
Natürlich haben sich ein paar schlaue Köpfe einige Sicherheitsmechanismen überlegt, um das ganze Ultrasicher zu machen!
Wenn es Sicherheit gäbe, dann gäbe es sicher auch Windows Systeme die nicht von Viren verseucht sind, oder Kopierschutzmechanismen die funktionieren. Vielleicht gäbe es dann auch keine Telekom-Affäre bei der mehrfach Daten von Telekom Kunden bei Adresshändlern gelandet sind.
In den USA geht es sogar soweit das den Bürgern ein Chip unter die Haut verpflanzt wird! Was für ein Hundeleben…
Link zum Thema: http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Gesundheitskarte#Gespeicherte_Daten
Was denkt ihr darüber?
Sonntag Nacht gegen 24 Uhr hatte ich spontan Lust ein Nachtbild aufzunehmen. Außerdem konnte ich bei dieser Gelegenheit gleich einmal meine Investition, ein 5,99€ Stativ, testen. Also schnell das Stativ und die Kamera geschnappt und in T-Shirt und Hausschuhen raus gerannt und ein paar Bilder geschossen.
Herausgekommen ist dieser Schnappschuss:
Das Stativ macht seine Sache für den Preis ganz gut, auch wenn ich es nie aus den Augen lassen würde… Nicht das es doch noch umfällt oder unter der Last der Kamera zusammenbricht.
Heute habe ich an die schöne Zeit zurück gedacht, die Zeit mit Halt-Life.
Nachdem ich meinen ersten PC bekommen hatte, habe ich irgendwann die Demo zu Half-Life in die Finger gekriegt. Diese habe ich bestimmt 10 Mal oder mehr durchgespielt und war jedes Mal wieder von neuem begeistert.
Irgendwann habe ich dann mein Taschengeld zusammen gekratzt und mir endlich die Vollversion gekauft. Es war einfach nur genial, später hat mich nie wieder ein Spiel so faszinieren können wie Half-Life. Ich habe mich den ganzen Tag darauf freuen können, endlich weiter spielen zu können. Es war auch eines der wenigen Spiele die ich komplett durchgespielt habe und das nicht nur ein Mal.
Mit der Zeit wurde es doch langweilig. Also musste was neues her, der Onlinemodus. Damals mit 56k Power, was aber überraschend gut ging. Später bekam ich ISDN und konnte zum Glück auch die Updates herunterladen. Etwa acht Stunden für 50MB, wenn es nicht zwischendurch abgebrochen ist.
Meine Eltern haben sich immer sehr über die Telefonrechnungen gefreut.
Half-Life war auch immer sehr beliebt auf den Zwei-Mann-LANs die ich und mein Kumpel gerne veranstaltet haben, langweilig wurde es dank der vielen Addons nie.
Happy Birthday Half-Life!
Link zum Thema: http://www.gulli.com/news/happy-birthday-gordon-freeman-2008-11-20/